Mobiles Shopping über Tablet PCs und Smartphones

January 6, 2012 Leave a comment
App für Onlineshops

App für Onlineshops

Mit der Einführung moderner Smartphones und Tablet PCs wie z.B. das iPad oder Samsung Galaxy hat sich ein ganz neuer Markt für Web-Applikationen entwickelt. Für Hersteller, Versandhändler, Onlineshops und Marktplätze (e-bay, Amazon) ergeben sich völlig neue Möglichkeiten, mit Kunden in Kontakt zu treten und Produkte zu verkaufen.

Anstatt im Onlineshop der Webseite zu surfen, werden Onlineshops, Marktplätze und Kataloge als App angeboten. Diese sind für den Kunden kostenlos und einfach bedienbar. Die Mode- und Möbelbranche sind die Vorreiter im Onlinehandel. Beispiele sind hier z.B. der IKEA Katalog, OTTO Katalog und OTTO Fashion Designer. Viele Kataloge sind noch nicht mit dem Onlineshop verbunden. Dies wird sich jedoch für viele Shops bald ändern, zumal der Kunde den Wunsch hat, direkt aus dem App-Katalog zu erstellen. Auch die Shopping-Sender HSE24 und QVC sind bereits mit Apps am Start, um das Einkaufen einfach über das Tablet PC oder per Smartphone zu ermöglichen.

In Verbindung zwischen dem großem Display von Tablet PCs und der Kamera lassen sich zudem spielerisch virtuelle Wohnwelten erzeugen (z.B. die App von Bolia.com) oder auch virtuelle Anproben durchführen. Das Thema Interaktion spielt eine große Rolle, die in Zukunft noch bedeutender wird. Das Einkaufen über Tablet PCs wird nach Aussagen von Branchenexperten dadurch weiter zunehmen. Es ist einfach, bequem und sehr mobil.

Für die Präsentation der Produkte via App sind neben 2D bzw. statischen Produktbildern, dynamische Inhalte gefragt. Bewegtbilder, im Sinne von kurzen Produktclips, Videos oder Flash Animationen, lässt Produkte moderner und innovativer erscheinen. Ob für Schmuck, Möbel, Mode, Schuhe, Accessoires oder Elektronikprodukte, die Präsentation der Bilder ist für Gestaltung Ihres Shops bzw. der App-Inhalte ganz entscheidend.

Onlineshops: Verhinderung von Retouren durch professionelle Produktpräsentation

January 5, 2012 Leave a comment

Erstellung von Hollowman

Die Weihnachtszeit ist die umsatzstärkste Zeit im Onlinehandel. Wie Statistiken der Firma Bitkom belegen, kauft mittlerweile jeder dritte Deutsche seine Geschenke im Internet ein. Dabei kaufen vor allem Jüngere (16-29jährige) im Internet (45%), anstatt nach Geschenke in überfüllten Fußgängerzonen zu suchen. Es ist einfach, bequem und man kann jederzeit Preise verschiedener Anbieter im In- und Ausland vergleichen.

Obwohl sich Onlineshops auch dieses Jahr wieder über ein kräftiges Umsatzplus erfreuen dürfen, wird es für einige Unternehmen eine böse Überraschung geben, wenn die Waren zurückgeschickt werden. Um finanzielle Rückschläge zu vermeiden benötigen Onlineshop-Betreiber ein effektives Retourenmanagement.

Bevor es jedoch zu Retouren kommt, sollte es die wichtigste Aufgabe sein, Retouren von Anfang an zu vermeiden! Der Produktpräsentation kommt dabei eine ganz entscheidende Rolle zu. Je nach Branche müssen hierbei Besonderheiten beachtet werden.

In der Modebranche, mit Retouren von ca. 40%-80% (je nach Kleidung und Altersgruppe, Quelle: Internet World Business 28. Nov 2011), reicht es in vielen Fällen nicht mehr aus, Kleidung als 2D Werbefoto (Freisteller auf einheitlichem Hintergrund) zu präsentieren.

Dynamische Präsentationen wie z.B. Bewegtbilder, Produktclips, 360 Grad Flash Animationen oder virtuelle Anproben werden in der Modewelt immer wichtiger – je authentischer Bekleidung im Detail gezeigt wird, desto höher die Wahrscheinlichkeit eines Kaufs ohne Retoure. Wenn Kleidungsstücke in mehreren Farben erhältlich ist, sollten diese eingefärbt, zusätzliche Fotos oder hochwertiges Musterfoto der Farb-Stoffkombination erstellt werden. Die Kombination des einzelnen Kleidungsstücks mit weiteren Kleidungsstücken, Schuhen und Accessoires als sog. Look ist darüber hinaus sehr effektiv.

In der Möbelbranche, mit einer Retourenquote von ca. 20% (Quelle: Internet World Business 28. Nov 2011), ist eine Kombination aus statischer und dynamischer Präsentation zweckmäßig.

Zunächst sollten die einzelnen Möbelstücke auf einem einheitlich neutralen Hintergrund freigestellt und positioniert werden und ggfs. mit einem technischen Schatten oder Spiegelung versehen werden (-> Höherwertige Präsentation unterstreicht den Wert der Ware). Darüber hinaus sollten für Teaserbilder die Möbel in ein modernes oder dem Lifestyle entsprechendes Milieubild gesetzt werden = bessere Vorstellung wie Möbelstück im Raum wirkt.

Bei einer Vielzahl von Farben, Stoffen und Hölzern können die Möbelstücke entweder als 2D Bilder retuschiert oder als ein 3D Modell entwickelt werden. So lassen sich alle Farb-, Stoff- und Holzkombinationen darstellen. Zudem ermöglichen immer mehr Onlineshops ihren Kunden via Apps für Tablet PCs individuelle virtuelle Wohnwelten zu schaffen, um Möbel im eigenen Lifestyleumfeld darzustellen.

Zusammenfassend lässt sich konstatieren, dass je nach Produktkategorie branchenspezifische Präsentationsformen entwickelt werden müssen, um möglichst detailliert und authentisch Produkte darzustellen und so den Kunden zu informieren. Letztlich muss aus dem Kunden-Kaufprozess eine optimale Präsentationsform erstellt werden. Diese mag zwar kostenintensiver sein, jedoch ermöglicht es Kosteneinsparungen bei Retouren und zufriedenere Kunden.

Freisteller und Fotoretusche
Bekleidung maskieren und umfärben

Was versteht man unter 360 Grad Fotografie?

July 10, 2011 1 comment

Unter 360 Grad Produktfotografie versteht man einen Prozess, bei dem eine Vielzahl von Fotos von einem Objekt im Kreis (Rotation) aufgenommen werden, als würde es sich drehen (im allgemeinen auf einer sog. Drehscheibe oder Drehteller). Die einzelnen Fotos werden mit Hilfe einer speziellen Software als Ganzes animiert und als Flash wiedergegeben. Diesen Flash können Sie als .html oder .xml in Ihre Webseite ohne Probleme einpflegen. Der Nutzer kann einfach per Maus die Objekte im Detail 360° anschauen. Hierbei stehen je nach Flash-Software bzw. Viewer unterschiedliche Funktionen zur Verfügung, um die Objekte im Detail zu betrachten und zu beurteilen.

Je nach Anbieter werden die Objekte in unterschiedlichen Drehungen (12, 16, 18, 20, 24, 36, 48, 72) aufgenommen. Eine Flash-Anmiation steht auf Wunsch zur Verfügung. Ein Anbieter ist 360-Motion. Dieser bietet nicht nur 360 Grad Fotografie sondern auch 360 Grad Bildbearbeitung und Onlineshop-Optimierung. Bitte sehen Sie unten ein paar Beispiele für 360 Grad Produktfotografie, inkl. zusätzlicher Retusche und Bildoptimierung des Anbieters 360-Motion.

Beispiel Manschettenknöpfe:

Beispiel Radio Tivoli:

[social4i size="large" align="float-right"] [social4i size="large" align="float-right" type="s4_fbshare"]

Was sollte man bei der Erstellung von 360 Grad Produktfotografie beachten?

Nicht jeder Onlineshop-Betreiber oder Hersteller wird die Produktion von 360 Grad Fotoaufnahmen outsourcen. Bei großen Produktbeständen, die regelmäßig aktualisiert werden müssen, kann sich die Anschaffung eines Drehteller mit Software rechnen. Immer mehr Unternehmer investieren in ein eigenes Fotostudio zumal der Durchlauf der Produkte hoch ist und diese zeitnah in den Onlineshop eingepflegt werden müssen.

Hier sind einige Punkte, die jeder beachten sollte, der eine 360 Grad Fotoproduktion selbst durchführt:

1.) Set-up für das Fotoshooting: Belichtung, Positionierung der Produkte auf dem Drehteller. Damit keine unerwünschten Schatten oder Spiegelungen entstehen, die nachher aufwändig pro Bild retuschiert werden müssen. Je nach Objektoberfläche (matt, glänzend), Objektgröße und -komplexität ist der Set-up Aufwand für das Shooting mehr oder weniger aufwändig.

2.) Styling der Objekte: Das Objektstyling ist für die spätere Produktpräsentation von hoher Bedeutung. Welche Produktdetails- und features sollen dargestellt werden, die die Vorteile hervorheben? Welche Designcharakteristika sind entscheidend?

3.) Reinigung der Kameralinse vor jedem Fotoshooting: Wichtig ist die Entfernung von Flusen oder Staubpartikeln Die 360 Grad Fotografie sollte in möglichst staubarmen Räumen durchgeführt werden.

4.) Sauberkeit der Produkte: Produkte sollten vorher vollständig sauber und nur mit Handschuhen auf dem Drehteller positioniert werden. Bei Detailansichten besteht die Gefahr, dass Fingerabdrücke oder Verunreinigungen zu sehen sind, die aufwändig nachretuschiert werden müssen.

Man sollte sich bei einer 360 Grad Fotoproduktion klare Ziele setzen. Welche Produkte sollte als 360 Grad abgelichtet werden und welche nicht? Wie soll das Produkt nachher im Shop erscheinen? Welche Flash-Funktionalität der Software benötigt mein Shop? Sind weitere Bildbearbeitungsmaßnahmen nach der 360 Grad Produktion notwendig, um den Produkten das richtige Finish zu verleihen?

Nur wenn man die o.a. Punkte beachtet und die Fragen klar beantworten kann, ist man für eine 360 Grad Fotoproduktion gut gerüstet.

Digitale Einkaufsplattformen: Online informieren (digitalisierter Katalog) und Offline kaufen (Händler)

Die Digitalisierung von Katalogen und Werbeprospekten gehört heute zum Standardangebot jeder Dialogmarketingagentur. Ein neues Angebot hingegen die Entwicklung einer Einkaufsplattform, bei dem der Nutzer auf der Basis von einer Vielzahl von digitalisierten Werbeprospekten und Katalogen über aktuelle und lokale Angebote der Handelsfirmen informiert wird. Mit Hilfe der Plattform lassen sich die Artikel bei der Suche miteinander vergleichen. Anstatt jedes einzelne Werbeprospekt intensiv zu studieren und zu vergleichen, kann man mit Hilfe von Suchbegriffen, die Produktangebote aller Anbieter zeitgleich miteinander vergleichen – lokal/regional und aktuell.
Die Firma Snipon aus Dresden hat dieses Konzept entwickelt. Alle Produktbilder der einzelnen Werbeprospekte sind in einer Produktdatenbank abgebildet: ca. 500.000 Produkte.

Vorteile:
- Reichweitenverlängerung bestehender Kommunikationsformen
- Höhere Konversionsraten durch hohe Relevanz der lokalen Angebote
- Neue Kundenkreise und Zielgruppen (insb. junge Zielgruppen, die gedruckte Werbeprospekte wenig beachten aber online stets verfügbar sind)
- Wichtiger Bestandteil einer multimedialen Vermarktungsstrategie, insb. in Verbindung mit Local Couponing

Basierend auf dieser Idee ist zu überlegen, ob man die Produktbilder (2D Produktfotografie) in dem digitalisierten Katalog zudem als 360 Grad Flash Animation oder als Kurzvideo (mit Text und Stimme) darstellt. Dies ist sicherlich für erklärungsbedürftige Produkte wie Elektronikartikel vorteilhaft.

Es lässt sich darüber hinaus überlegen, ob dieses Konzept auch für anderen Bereiche wie z.B. Möbel, Autoartikel, Werkzeuge (Baumarkt) interessant ist und sich auch auf Auktionen für Antiquitäten übertragen lässt. Hierfür muss der gedruckte Katalog nur digitalisiert werden und bei Bedarf die einzelnen Artikel in Form einer 360 Grad Flash Animation dargestellt werden. Eine Auktion für hochwertige Waren im virtuellen Raum hat mehr Reichweite, eröffnet neue Vermarktungschancen und läßt sich mit anderen Kommunikations- und Vermarktungsformen kombinieren.

Mode-Onlineshop: Virtuelle Schaufenster / Virtuelle Kleideranprobe

July 4, 2011 1 comment

Das Thema Augmented Reality hat in den vergangenen Monaten auf Messen und Kongressen neuen Schwung erhalten. Es entstehen immer mehr interaktive Projekte im Onlineshopping Bereich. Im E-Commerce geht es immer mehr um Emotional Shopping und Experience, bei dem der User auf neue Trends und Produkte aufmerksam gemacht werden soll.

Bestes Beispiel für Augmented Reality sind virtuelle Schaufenster bzw. virtuelle Kleideranproben, bei dem der Kunde sein eigenes Foto über die Webcam aufnimmt und in eine virtuelle Kleiderpuppe übertragen wird. Hierbei kann der User interaktiv verschiedene Kleidungsstücke auf die Puppe applizieren, so dass der User direkt beurteilen kann, welche Kleidungsstücke (Trend – Kleidung) am besten zueinander passen. Zur Auswahl stehen Jacken/Mäntel, Pullover, Hosen, Accessoires, Schuhe uvm. Während der virtuellen Anprobe kann der User auch die Preise für das vom ihm zusammengestellte Outfit erfahren.

Einen ausführlichen Bericht zum Thema Augmented Reality und Onlineshopping erfahren Sie über den deutschen Anbieter: http://www.metaio.com

http://www.diagramm.net/index.php?i=NuN&id=7368&d=a

Hier sind ein paar Beispiele zum Thema virtuelle Kleideranprobe:

http://blog.tobi.com/try-it-on-in-our-virtual-dressing-room/

http://www.hawesandcurtis.com/style-guide-shirts.asp

http://www.seventeen.com/fashion/virtual-dressing-room

Weitere Beispiele für Video Online dressing room:

http://www.knickerpicker.com/

Voraussetzug für die Umsetzung der virtuellen Kleideranprobe ist auch hier wieder die Bildbearbeitung der einzelnen Kleidungsstücke. Hierbei kann man zunächst die Kleider freistellen und mit Hilfe einer Farbmaske bei Bedarf umfärben. Obwohl die Bekleidungsbranche das größte Segment innerhalb des E-Commerce Business darstellt, lassen sich ähnliche Applikationen auch für Motorräder, Fahrräder, Lifestyle und Möbel entwickeln. Virtuelle Lifestyleräume lassen sich so für alle Bereiche des Lebens entwickeln.

Multichannel: Fotoproduktion und Bildbearbeitung

Mit dem zunehmenden Wandel des Kommunikations- und Kaufverhaltens der Konsumenten haben sich auch die Kommunikations- und Vertriebskanäle der Unternehmen verändert – wie und wo Unternehmen mit den Kunden kommunizieren und die Produkte verkaufen. In den vergangenen 5 Jahren haben E-Commerce und Social Media die Geschäftsmodelle verschiedene Branchen stark verändert, wie z.B. die Mode- oder Elektronikbranche.

Die Veränderungen werden in den nächsten Jahren weiter zunehmen, zumal die „Internet“-Generation als Konsument stärker in Markt drängt und offen für neue Techniken und Applikationen ist. Das Internet wird von den 16-29jährigen bereits heute als wichtigster Kommunikations- und Informationskanal betrachtet. Dies haben viele Unternehmen erkannt und setzen auf Multichannel – die Kommunikation über unterschiedlichen Wege (E-Mail, Facebook, TV) und der Vertrieb von Produkten über Onlineshops bei gleichzeitigem Angebot über den stationärem Handel.

Mit einer Multichannel-Strategie bedarf es jedoch auch einer Anpassung der Produktpräsentation. Über digitale Medien lassen sich Produkte in unterschiedlichen Perspektiven und in verschiedenen Farben (Online-Konfigurator) und Detailaufnahmen darstellen, d.h. eine Vielzahl von Produktaufnahmen muss entwickelt werden.
Das Outsourcing der Fotoproduktion und der Bildbearbeitung kann vielen Unternehmen helfen, die zusätzlichen Kosten für die Produktaufnahmen zu begrenzen.

Es sind folgende Punkte zu beachten:

1.) Erstellung klarer Vorgaben für die Fotografie und Bildbearbeitung. Wie viele Produktaufnahmen müssen wirklich erstellt werden? Teilweise ist eine Produktaufnahme ausreichend, um mithilfe der Bildbearbeitung weiteren Modelle in verschiedenen Farben und Stoffe für den Online-Konfigurator zu erstellen (Stichwort: Umfärbung). Zeit- und Kostenersparnis!

2.) Erstellung der Produktbilder in unterschiedlichen Formaten für Online, Print und digitalen Magazinen. Eine 360 Grad Fotoproduktion und 360 Grad Bildbearbeitung kann vielen Unternehmen weiterhelfen, die Bilder im Detail für den Onlineshop darzustellen und andererseits kann das Unternehmen aus einer Vielzahl von Produktaufnahmen entscheiden, welche Abbildungen am besten für die unterschiedlichen Kommunikationsformate geeignet sind.

3.) Klare Vorgaben bei den Formaten der Produktbilder – Farbraum, Tonwerte, Pixelgröße und Dateiformat (z.B. .eps, .tif, png), so dass die Bilder von Anfang an für die unterschiedlichen Medienformate richtig eingestellt sind.

4.) Das Outsourcen von Foto- und Bildbearbeitungstätigkeiten erspart Ihnen Zeit und Kosten. In der Bildbearbeitung können neben dem Freistellen und Maskieren (Farbmasken)auch Retusche- und Fotomontagearbeiten
erledigt werden, so dass die Bilder in das richtige Lifestyleumfeld platziert werden.

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