Bildbearbeitung für Modeshops / Fashion Onlineshops

Die E-Commerce Branche hat im Jahr 2010 einen Umsatz von 18,3 Mrd Euro erwirtschaftet. Dies entspricht einen Plus von ca. 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der größte Umsatz wird mit dem Verkauf von Mode, Schuhe und Accessoires erzielt. Es ist daher kein Wunder, dass immer mehr große Retailer auf den Verkauf dieser Produktgruppe setzen. Die Otto Gruppe ist Marktführer – 60,4 Prozent des Gesamtumsatzes wird bei Otto bereits über E-Commerce umgesetzt. Zalando und Mirapodo erfreuen sich ebenso großer Beliebtheit und bieten neben Schuhen auch Bekleidung an. Amazon versucht mit einem neuen Onlineshop Angebot unter dem Namen Javari auch in dieses Segment vorzustoßen.

Die Onlineshops der stärksten Wettbewerber sind hochprofessionell gestaltet und wenden im zunehmenden Maße auch neue Webtechnologien (z.B. Bewegtbilder) an, um die Präsentation der Produkte noch informativer und „emotionaler“ zu gestalten. Was können jedoch kleine und mittelständische Onlineshop-Betreiber unternehmen, um im zunehmenden Wettbewerb nicht den Anschluss zu verlieren?

Es gibt 3 wichtige Präsentationsmöglichkeiten für Fashion Onlineshops, die in Betracht gezogen werden sollten und relativ geringe Kosten verursachen.

1.) Einheitliche Präsentation (Hintergrund) von 2D Modefotografie:
Bei dieser Möglichkeit werden die Modebilder, die hauptsächlich vom Onlineshop-Betreiber selbst aufgenommen werden, sauber freigestellt und vor einem einheitlichen Hintergrund gesetzt. Die Bilder sollten sich in das Webdesign des Shops einfügen und ggfs. ein Wasserzeichen oder Logo enthalten, um Diebstähle von Produktfotos vorzubeugen. Die Aufnahme erfolgt in der Regel auf einer Modellpuppe, da die Konturen der Kleidung besser zur Geltung kommen.

Beispiele für Bildfreisteller:

2.) Hollowmanretusche – Präsentation im „3D-Effekt“:
Die Hollowmanretusche setzt 2 Fotografien voraus. Die Aufnahme des Bekleidungsstücks auf einer Puppe von vorne und die Fotografie des Bekleidungsinnenteils von hinten. Hierfür muss das Innenteil nach außen gezogen werden, damit man das Label und den Ausschnitt später herausschneiden kann.
Bei der Freistellung des Vorderteils fällt aufgrund des Puppenkörpers der Ausschnitt weg. Dieser Ausschnitt wird durch die Rückansicht des zweiten Bildes ersetzt, indem der Ausschnitt im Bekleidungsinnenteil exakt so herausgeschnitten wird, so dass es von der Größe und Passform mit dem freigestellten Ausschnitt übereinstimmt. Das Resultat ist eine Präsentation des Kleidungsstücks als „Hohlkörper“.

Beispiele für Hollowman:

3.) 360 Grad Fotografie:
Die 360 Grad Modefotografie ist zwar aufwändiger und kostenintensiver, jedoch ist das Resultat am besten, da ein Kleidungsstück innerhalb einer vorher definierten Rotation in Flash von allen Seiten veranschaulicht werden kann, inkl. Zoommöglichkeit bis ins kleinste Detail. Der Kunde oder Webseitennutzer kann einfach per Maus die Produkte im Detail 360° anschauen. Hierbei stehen je nach Software bzw. Viewer unterschiedliche Funktionen zur Verfügung, um die Produkte im Detail zu betrachten und zu erleben. Für eine hochwertige Darstellung biete es sich an, die Kleidungsstücke freizustellen und ggfs. noch nachzuretuschieren und mit einem Logo oder Wasserzeichen zu versehen.

Beispiele für 360 Grad Modefotografie:

ProfiMasking und 360-MOTION können Ihnen Lösungen zu allen 3 Präsentationsmöglichkeiten und darüber hinaus die Onlineshop-Optimierung anbieten.

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