Branded Entertainment

Gute Unterhaltung ist der Garant für eine erfolgreiche Kommunikation in der digitalen Medienwelt. Branded Entertainment Formate werden dabei immer wichtiger. Wobei „Branded Entertainment“ die aktuelle Weiterentwicklung von Produktplatzierung, und somit ein Kommunikationsmittel der Vermarktung ist. Von Branded Entertainment spricht man, wenn die Handlung eines Medienproduktes primär den Zweck erfüllt, bestimmte Produkte in Szene zu setzen.


Werden bei Produktplazierung die Produkte lediglich visuell und verbal in den entsprechenden Medieninhalt platziert, so findet bei Branded Entertainment eine echte Integration des Produktes in die Handlung statt. Dies bedeutet Unterhaltung im Auftrag einer Marke – die Verschmelzung von Werbung und Unterhaltung – und kann sich über alle Mediengattungen erstrecken. Mit der Entwicklung des Internets zum Unterhaltungsmedium wird Branded Entertainment immer interessanter für die digitale Markenkommunikation.
Da sich die Medienlandschaft im Umbruch befindet – und mit ihr die Werbung, formieren sich etablierte und neue Strömungen zu einer neuen Kommunikationswelt, in der sich nicht nur die Botschaften verändern, sondern auch die Grundmuster ihrer Vermittlung.


Mit Branded Entertainment verfolgt man zwei Ziele: Es soll unterhalten und dabei die Marke ebenfalls in ein mediales Umfeld einbetten. Dies lässt sich insbesondere durch das Online-Medium „Video“ umsetzen, kann es doch redaktionellen und werbenden Charakter gut verbinden. Wie können Firmen also Branded Entertainment nutzen und welche Vorteile bringt die Verwendung von Bewegtbildern? Bewegte Bilder können Eindrücke emotionaler vermitteln und greifbarer für den Zuschauer machen. Eine Studie des Versandhandelsunternehmens OTTO zeigt auf, dass Videos die Merkfähigkeit von Marken um 68 Prozent steigern.


Durch Musik und Stimmung der Videos werden die User stärker angesprochen. Es muss nicht gleich eine Web-TV-Serie sein – manchmal reicht auch eine zielgruppengerechte Website mit einzelnen eingebunden Videos. Ein Beispiel hierfür bietet IKEA. Ein Kunde zeigt in einem Video Einsetzungsmöglichkeiten von verschiedenen Möbelstücken. Neben dem Video wird das jeweilige Produkt angezeigt und kann direkt in den Warenkorb gelegt werden. Unter den jeweiligen Videos befindet sich ein Link zum Online-Händler, über den man dann die gewünschten Produkte bestellen und nach Hause liefern lassen kann.


Die Studien und Entwicklungen zeigen auch welches Potenzial in Videos steckt und vor allem welche Chancen sich für den Online-Sektor insgesamt und den E-Commerce im Einzelnen ergeben. Um hier nicht die Kontrolle über den Video-Content zu verlieren, benötigt man eine professionelle Video-Management-Lösung. Denn nur dieses Medium kann die zwei Aspekte Branding und Entertainment bestens vereinbaren.

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