Umsatzrekord im Web-Handel

Vor allem dem Bereich Fashion und Accessoires ist es offenbar zu verdanken, dass die deutschen Webshop-Betreiber im laufenden Jahr so viel umsetzen wie niemals zuvor: Fast 43 Milliarden Euro, und damit erstmals mehr als 40 Milliarden Euro, sollen 2014 im B2C-Handel über das Internet umgesetzt werden. Damit läge der Online-Anteil am Einzelhandelsumsatz hierzulande bei 9,4 Prozent. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Studie des IFH Köln.

Demnach wächst der Online-Handel zwar nicht mehr ganz so stark wie in den Vorjahren, aber weiterhin mit zweistelligen Zuwachsraten. Damit klettert auch der Anteil der Umsätze, die über das Internet generiert werden: Betrug der Online-Anteil am Einzelhandel 2013 noch 8,4 Prozent, so rechnen die Studienautoren nun mit einem Anteil von 9,4 Prozent für das laufende Jahr. Ohne Güter des täglichen Bedarfs wie Lebensmittel und Drogeriewaren liegt der Anteil sogar deutlich höher.

Ein Aufschlüsselung nach einzelnen Segmenten zeigt, dass vor allem die Bereiche Consumer Electronics (CE) und Elektro sowie Fashion & Accessoires stark im Web nachgefragt werden: Im Segment CE beträgt der Online-Anteil an den Umsätzen bereits 19,8 Prozent, bei Fashion & Accessoires immerhin 18,9 Prozent.

Mit einem zweistelligen Online-Anteil können der Studie zufolge auch Schmuck- und Uhren-Händler rechnen, die nicht zu Accessoires zählen. Knapp hinter den führenden Segmenten liegen Freizeit & Hobby sowie Büro & Schreibwaren, deren im Web erwirtschaftete Umsätze 18,4 beziehungsweise 18,3 Prozent am Gesamtumsatz ausmachen.

Quelle: ifh Köln

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